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Blick in den Chorraum mit Lichtszene Festgottesdienst
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Stadtkirche Schwaigern - Innenrenovation einer spätgotischen Kirche von 1514
Die spätgotische Stadtkirche Schwaigern hat eine romanische Vorgängerkirche aus dem 12. Jahrhundert, die Johannes dem Täufer gewidmet war. 1514 wurde von Bernhard Sporer ein Neubau errichtet, der das romanische Schiff als nördliches Seitenschiff mit dem spätgotischen Hochschiff durch Arkadenöffnungen verbindet. Auf der Südseite ist das Kirchenschiff durch die eingezogenen Strebepfeiler in Seitenkapellen gegliedert. Schiff und Chorraum haben ein feinmaschiges Netzrippengewölbe. Die Stadtkirche wurde 1910 von Architekt Schmohl grundlegend renoviert und umgestaltet. Die Innenrenovation im Jahr 2012 hat Raum geschaffen für Bewegung und Begegnung und für neue Nutzungsmöglichkeiten. Der Gestühlsblock im Chorraum ist entfallen, die Gestrühlsblöcke in Schiff und Seitenschiff wurden reduziert, die festen Bänke zu mobilem Gestühl umgebaut, das im Chorraum oder im Schiff aufgestellt werden kann. Der Altarbereich und die Altarstufen wurden neu geordnet, die Altarstufenanlage auf die gesamte Breite ausgeweitet. Die Altarstufe und die Stufe in den Chorraum wurden in die Stufenanlage integriert. Die Barbara Kapelle, die seit 1852 geschlossen und als Sakristei bzw. Technikraum genutzt wurde, wurde wieder geöffnet. Der Spitzbogen mit den beiden Weihekreuzen gibt den Blick in die Kapelle mit dem gotischen Rippengewölbe und dem Sakramentshaus frei. Die mittelalterlichen Altäre und Epitaphien wurden neu angeordnet, die Bildwerke und das Kruzifix restauriert.
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Die Raumschale wurde ebenfalls sorgfältig restauriert. Sie zeigt jetzt wieder die Farbigkeit von 1910. Die Gewölbe und Gewölberippen wurden ebenfalls restauriert. Rippen und Schlusssteine, die unter dem Tonnengewölbe im Schiff angebracht sind, wurden mit Edelstahlstiften gesichert. Unter der Empore des Seitenschiffes wurde ein neuer Technikraum realisiert.Die Lautsprecheranlage wurde ebenso erneuert wie die Elektroinstallation. Die Kirche wurde an die Nahwärmeversorgung von Schwaigern angeschlossen und wird jetzt mit acht Thermostationen im Boden beheizt.
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Modell des Barbara-Altares 1:1 in der Barbara Kapelle
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Die Barbara-Kapelle ist 1510 für den Barbara-Altar von Jerg Ratgeb als gotische Erweiterung der romanischen Kirche geschaffen worden. Sie hat ein aufwändiges Rippengewölbe und ein gotisches Sakramentshaus. Die Kapelle wurde im 19. Jahrhundert vom übrigen Kirchenraum abgetrennt und zunächst als Sakristei, später als Arbeits- und Technikraum genutzt. Der Spitzbogen aus Sandstein war noch weitgehend erhalten. Die Kapelle ist wieder geöffnet und bildet eine lichterfüllte Erweiterung der Kirche. Dort könnte der Barbara-Altar wieder an historischer Stelle vor der Ostwand aufgestellt werden.
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Festakt bei der Wiedereröffnung der Kirchen (Foto: Gudrun Ebert,)
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Bauherr: Ev. Kirchengemeinde Schwaigern Innenrenovation, Dachsanierung und Außenanlage: KREUZ + KREUZ Freie Architekten, Stuttgart Fachingenieure Dachsanierung: Büro für Baukonstruktionen, Karlsruhe Sachverständiger für Holzschutz: Klaus Hoch, Stuttgart Fachingenieur Außenanlagen: Büro Hink, Landschaftsarchitektur, Schloss Massenbach Baugrundgutachten: Büro Töniges, Sinsheim Restaurator Raumschale: aeDis, Hochdorf Restaurator Bildwerke: Kathrin Sindlinger-Maushardt, Stuttgart Restaurator Stein: Claus Ellenberger Bau, Herleshausen Bauleitung Dachsanierung und Innenrenovation: Gomer Planungsbüro, Eppingen-Adelshofen Dachsanierung: 2009 Innenrenovation und Außenanlagen 2011/2012 Fertigstellung: 4.3.2012
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Pendelleuchte im Chorraum neben dem gotischen Sakramentshaus
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Die Pendelleuchten in Chorraum und Schiff sind vierfach schaltbar. Im unteren Refelktor ist eine energeieffiziente Halogen-Metalldampflampe mit 150 W angeordnet. Zusätzlich sind drei Niedervolt-Halogenlampen installiert, die immer dann eingesetzt werden, wenn abendliche gedimmte Lichtstimmungen im Kirchenraum gewünscht sind. Hinter den goldfarbenen Lamellen sind drei Kompaktleuchtstofflampen, die mit diffusem Raumlicht die Wände und die Apostelbüsten an den Gewölbeansätzen erhellen. Eine weitere Lichtkomponente, die das Gewölbe erhellt, ist im oberen Kelch angeordnet. Die vier Lichtkomponenten sind getrennt schaltbar, so dass mit einem Bussystem unterschiedliche Lichtstimmungen und 31 Lichtszenen im Kirchenraum abzurufen sind.
Lichtplanung und Leuchtenentwurf: Kreuz + Kreuz Freie Architekten/Lichtplaner, Stuttgart Elektroplanung: Planungsbüro Vetter, Esslingen Leuchtenhersteller: Interferenz, Tönisvorst Standardleuchten LED: i-LèD, Castelminio (über altena, Weinstadt)
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Peter-und-Paulskirche Köngen - Renovation und Beleuchtung einer Kirche von 1512
Die Peter- und Paulskirche wurde 1502 - 1512 von Stephan Waid, Dombaumeister in Konstanz und seinem Schwager Dionys Böblinger als adelige Grablege erbaut. Den Bau vollendete Meister Merx aus Esslingen. Der Turm wurde 1722 - 1724 erbaut. Der Innenraum ist geprägt durch das sehr schön gegliederte und bemalte Netzrippengewölbe des Chors und der Sakristei mit qualitätvollen figürlichen Schlusssteinen und durch die bemalte Renaissance-Holzdecke aus den Jahren 1612 - 1613. Die Kirche hat eine reiche Ausstattung: einen Dreikönigsaltar an der nördlichen Chorwand mit einer gotischen hölzernen Mariengruppe und Seitenflügeln und Rahmen in manieristischem Stil, eine dreiteilige plastische Gruppe des Gekreuzigten und der beiden Schächer sowie einen hölzernen Schalldeckel der Kanzel an der südlichen Chorwand. Es befinden sich in der Kirche weiter zahlreiche Epitaphien derer von Thumb zu Neuburg, unter anderen das Epitaph des Bauherrn Hans Konrad Thumb zu Neuburg, seinerzeit Erbmarschall Herzog Ulrichs von Württemberg. Eines der schönsten Grabdenkmäler zeigt Konrad und seine Ehefrau Richardis beinahe vollplastisch und mit Porträttreue in selbstbewusster und doch ehrfürchtiger Haltung beiderseits des Kruzifixes.
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Nach Abschluß der Rohbauarbeiten für die Einrichtung einer neuen Heizung, eine neue Elektroinstallation, eine Veränderung der vorderen Gestühlsblöcke zu mobilen Bänken und eine Erweiterung der Chorstufenanlage in das Langhaus, erfolgte die behutsame Konservierung und Restaurierung der Ausmalungen und aller Kunstwerke und Grabmäler, um die reiche Ausstattung der Kirche für zukünftige Generationen zu erhalten. Ziel war es neben diesen bewahrenden Anliegen, die Kirche für eine Vielzahl an unterschiedlichen und neuen partizipatorischen Gottesdienstformen, kirchenmusikalischen Veranstaltungen und für das im Sommer stattfindende Kirchenkino besser nutzbar zu machen. Das Chorgewölbe wurde von Restauratoren gereinigt, pudernde und instabile Malschichten wurden gefestigt, hohlliegender Putz hinterfüllt und Risse geschlossen. Absackende Sandsteinrippen wurden vom Steinmetz neu verankert. Im Anschluss wurden die Wandflächen gereinigt und mit Leimfarbe lasiert sowie die reiche Ausstattung des Chores mit Epitaphien, Steingrabmalen, Kanzeldeckel gesichert und gereinigt. Die Pendel- und Wandleuchten greifen mit ihrem Flechtmuster das goldene Gitter des gotischen Sakramentshauses im Chorraum auf. Sie sind dreifach schaltbar und dimmbar. Eine Hochvolthalogenlampe beleuchtet das Gestühl. Darüber sind im Lochblechzylinder drei energieeffiziente Kompaktleuchtstofflampen angeordnet, die mit diffusem Raumlicht die Wände erhellen.Im oberen Zylinderteil beleuchten drei kleine dimmbare Reflektoren die ausgemalte Decke aus der Renaissance. Mit 24 Lichtszenen können unterschiedliche Lichtstimmungen im Kirchenraum aufgerufen werden.
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Neue Kerzenleuchter auf dem Altar
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Die Golgathagruppe aus der Erbauungszeit der Kirche, die am Altar angeordnet war, ist vor der Orgel im Chorraum aufgestellt. Die Christusfigur ist eine Kopie, deren Original im Landesmuseum in Stuttgart hängt, die beiden Schächer sind Originale aus dem 16. Jahrhundert. Der Altar aus Sandstein wurde verkleinert und in das Schiff vorgezogen, die Altarstufe abgesenkt, die Stufen zum Chor in das Schiff erweitert. Aus dem Sandstein der verkleinerten Altarmensa wurden drei steinernen Sockel für die Golgathagruppe und die Sockel für zwei neue Altarleuchter und einen Osterleuchter geschaffen.
Bauherr: Evangelische Kirchengemeinde Köngen Sanierung Dach, Innenrenovation und Lichtplanung: Kreuz + Kreuz Freie Architekten/Lichtplaner, Stuttgart Fachingenieure Dach- und Gewölbesanierung: Schilling + Kallenbach, Stuttgart Elektroplanung:Planungsbüro Vetter, Esslingen SiGeKoordinator: RF Bau - Projektmanagement, Renningen Wiedereinweihung 12.2.2012
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Blick aus dem Schiff in den Chorraum
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Evangelische Stadtkirche St. Anna Wolfhagen - Beleuchtung einer gotischen Kirche in Nordhessen
Die Stadtkirche Wolfhagen ist eine gotische Hallenkirche. Die dreischiffige Halle wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jhdts. erbaut, der ursprüngliche Chor im frühen 15. Jhdt. durch einen hochgotischen Chor ersetzt. Die Kreuzrippengewölbe werden von vier mächtigen Pfeilern getragen. Die Raumschale ist rot und grau gefaßt, die Kapitelle rot, die Blattkapitelle in einem hellen Grün. Nach Einführung des reformierten Bekenntnisses 1604 wurden in einem Bildersturm sämtliche Bildwerke und Altäre im Kirchenraum zerstört, erhalten blieben nur die Schlusssteine in den Gewölben. Die neugotische Kanzel von 1860 - 66 trägt einen modernen Schalldeckel. Die Spitzbogenfenster mit Maßwerk im Schiff haben eine helle Sechseckverglasung, die Fenster im Chorraum eine starkfarbige Kunstverglasung, gestaltet 1961 von Hans-Gottfried von Stockhausen. 2011 wurde die Kirche renoviert und neu beleuchtet. Die Pendelleuchten in Chor, Hauptschiff und Seitenschiffen bestehen aus einem Zylinder aus Lochblech, der die Schrägstreifen der Kreuzrippen in den Seitenschiffgewölben und das Grau der Raumschale aufgreift. In jedem Joch hängen vier Leuchten. Die Reihe der Leuchten aus dem Schiff setzt sich im Chorraum mit sechs Leuchten fort. Die Pendelleuchten sind dreifach schaltbar. Im unteren Zylinderteil ist ein breitstrahlender Reflektor mit einer Hochvolthalogenlampe installiert, darüber drei wirtschaftliche Kompaktleuchtstofflampen. Deren Licht wird von einer lichtstreuenden Folie diffus im Kirchenraum verteilt. Die Gewölbe werden mit einer dritten Lichtkomponente im oberen Zylinderteil aufgehellt. Die drei Lichtkomponenten sind getrennt schaltbar, die Hochvolthalogenlampen im unteren Reflektor und die Niedervolthalogenlampen im oberen Zylinderteil sind dimmbar, so dass unterschiedliche Lichtstimmungen im Kirchenraum zu erzeugen sind.
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Zylinderleuchte mit Fischgrat Lochblech, das das Muster der Kreuzrippen aufgreift
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Der Prediger auf der Kanzel wird mit zwei kleinen schwenkbaren Spots aus dem Kanzeldeckel von zwei Seiten ins rechte Licht gesetzt. Die Verschattung durch den ausladenden Kanzeldeckel wird damit aufgehoben. Als Konzertbeleuchtung für Chöre und Orchester werden im Chorraum und im ersten Joch des Langhauses mittig vier kleine Konzertpendel mit Halogenmetalldampflampe mit 150 W kurz unter dem Gewölbe abgependelt. Die große Orgelempore im Westen mit der barocken Orgel von 1725 wird von zehn kleinen Pendelleuchten für Chöre und Orchester beleuchtet. Das Gewölbe hinter der Orgel wird so beleuchtet, dass die Orgel nicht vor einem dunklen Hintergrund steht. Schlichte zylinderförmige Aufbau-Downlights beleuchten den Bereich unter der Empore. Die beiden Epitaphe von 1576 rechts und links des Turmausgangs können zusätzlich angestrahlt werden. Der Turmeingang wird mit den gleichen Zylinderleuchten beleuchtet wie das Kirchenschiff, die zweifach bestückt und zu schalten sind. Mit einem Bussystem EIB/KNX können 22 unterschiedliche Lichtszenen von einem Touch Panel abgerufen werden.
Bauherr: Evangelische Kirchengemeinde Wolfhagen Renovation: Müntinga und Puy Dipl.Ing. - Architekten - BDA, Bad Arolsen Lichtplanung und Leuchtenentwurf: KREUZ + KREUZ, Stuttgart Leuchtenhersteller: Interferenz, Tönisvorst Elektroarbeiten: Elektro Engelhard, Bad Arolsen-Mengeringhausen Fertigstellung: 1. Advent 2011
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Blick vom Eingangsbereich unter der Orgelempore zum Chorraum
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Stadtkirche St. Maria und St. Nikolaus Sternberg - Beleuchtung einer frühgotischen Hallenkirche
Die Stadtkirche in Sternberg ist ein frühgotischer dreischiffiger Hallenbau. 1741 wurde die Kirche bei einem großen Brand zerstört, wieder aufgebaut und barockisiert, 1895 restauriert und im Stil der Neogotik ausgestattet. Die gotische Wandmalerei und die Teppichmalerei an den Pfeilern wurden wieder hergestellt. Bis zum Kapitell sind die aus rotem Klinker gemauerten Pfeiler mit einer rotbraunen Ranke mit stilisierten grünen Blättern und Trauben geschmückt, bis in halbe Höhe mit Teppichmalerei aus der Erbauungszeit. Kirchenschiff, Altarbereich und Seitenschiffe werden mit vierfach schaltbaren und dimmbaren Pendelleuchten beleuchtet. Die acht Pendelleuchten im Kirchenschiff und die zehn Pendelleuchten in den Seitenschiffen bestehen aus einem schlanken Zylinder aus messingfarbenem Kreuzlochblech, das ein Muster der Teppichmalerei aufgreift. Es ist hinterlegt mit einer lichtstreuenden Folie, die das Licht von drei Kompaktleuchtstofflampen weich im Kirchenraum verteilt. Ein breitstrahlender Reflektor im unteren Zylinderteil ist mit einer energieeffizienten Halogen-Metalldampflampe bestückt. Zusätzlich sind im Reflektor drei dimmbare Niedervolthalogenlampen vorgesehen. Sie werden immer dann eingesetzt, wenn warmes, gedimmtes Licht in Gottesdiensten gewünscht wird, beispielsweise bei Kerzengottesdiensten oder bei Konzerten im Bereich der Zuhörer. Über den Kompaktleuchtstofflampen sind drei kleine Reflektoren angeordnet mit je einer Niedervolthalogenlampe zur Aufhellung der Gewölbe.
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Klinkerpfeiler mit Teppichmalerei und historischen Wandleuchten
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Alle vier Lichtkomponenten sind getrennt schaltbar. Sechs kleine Pendelleuchten erhellen den Bereich unter der Westempore. Das Reformationsbild in der Turmhalle wird mit einem Fluter angestrahlt. Ein weiterer Fluter erhellt das Gewölbe in der ehemaligen Taufkapelle, ein Strahler die Gedenktafel. Historisch interessant sind die 20 einflammigen Wandleuchten aus Messing von 1895. Sie wurden ursprünglich mit Gas betrieben und sind später elektrifiziert worden. Sie wurden restauriert, mit Tropfteller und einer verstärkten Wandrosette ertüchtigt und wieder an den historischen Orten an den Pfeilern eingesetzt. Alle Leuchten in der Stadtkirche sind daher über ein Bussystem mit integrierter Lichtsteueranlage zu schalten und zu dimmen.
Bauherr: Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Sternberg Renovation der Kirche: Wolfgang Sagasser & Partner, Sternberg Lichtplanung und Leuchtenentwurf: Kreuz + Kreuz, Stuttgart Leuchtenhersteller: Interferenz, Tönisvorst Sonderleuchten: betec, Dachau Außenleuchten: BEGA, Menden Fertigstellung: 2012
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Blick von der Empore in den Chorraum mit Krippe
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Klosterkirche Denkendorf - Beleuchtung einer spätromanischen Basilika
Die Klosterkirche Denkendorf ist eine spätromanische Basilika, die um 1200 aus Stubensandstein errichtet wurde. Das südliche Seitenschiff wurde später dem Kreuzgang mit einem gotischen Gewölbe angeglichen, das nördliche Seitenschiff erhielt gotische Spitzbogenfenster. Schiff und Chor haben eine hölzerne Decke, der Vorderchor ein Gewölbe. Kirchenschiff, Chorraum und das nördliche Seitenschiff werden mit schlanken Lichtprofilen beleuchtet. Sie sind in Höhe des Gesimses abgependelt, laufen in einer Höhe durch und fügen sich sehr zurückhaltend und unauffällig in den schlichten Kirchenraum ein. Altar, Kanzel und Ambo werden mit vier Satelliten, die an den Pendelrohren angeordnet sind, zusätzlich ausgeleuchtet. Die Ausstattungsstücke von Immanuel Preuss aus weißem Alabaster kommen im neuen Licht sehr schön zur Geltung. Das südliche Seitenschiff wird mit schlichten, dimmbaren Wandleuchten beleuchtet, die zu den Lichtprofilen passen. Die Lichtprofile geben gerichtetes Licht nach unten in das Gestühl und in den Chorraum ab und hellen mit einer zweiten Lichtkomponente mit wirtschaftlichen Leuchtstofflampen die Hochschiffwände und die Holzdecke auf. Beide Lichtkomponenten sind getrennt schaltbar, so dass am Abend beispielsweise nur das gerichtete Licht in das Gestühl eingeschaltet wird und nicht das diffuse Raumlicht zur Aufhellung des oberen Halbraumes.
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Gotisches Seitenschiff mit Wandleuchten
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Alle Leuchten sind an ein KNX-Bussystem mit Lichtsteueranlage angeschlossen, so dass die dimmbaren Komponenten in den Leuchten gedimmt betrieben werden können. Es sind 26 unterschiedliche Lichtszenen für Gottesdienste und kirchenmusikalische Veranstaltungen in der Kirche von einem Touch Panel am Mesnerplatz abzurufen, beispielsweise: - Geöffnete Kirche - Sonntagsgottesdienst - Festgottesdienst - Abendgottesdienst Sommer/Winter - Krippenspiel - Christvesper - Passionsandacht - Hochzeit - Taufe - Orgelkonzert - Konzert im Altarbereich - Kirchenführung.
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Romanische Westvorhalle mit Ringleuchte
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Die Gewölbe der romanischen Westvorhalle werden mit vier Deckenflutern ausgeleuchtet, die seitlichen Klostergewölbe mit Ringleuchten, die mittig abgependelt sind. Der Vorderchor wird mit auskragenden Lichtprofilen von der Wand her beleuchtet, die gerichtetes Licht nach unten abgeben und diffuses Raumlicht in das Gewölbe, der Bereich unter der Orgelempore mit Lichtprofilen unter der Halzbalkendecke.
Bauherr: Evangelische Kirchengemeinde Denkendorf Lichtplanung: Kreuz + Kreuz Freie Architekten/Lichtplaner, Stuttgart Leuchtenhersteller: Interferenz, Tönisvorst Wandleuchten: Delta Light, Übach-Palenberg Elektroplanung:Müller & Bleher, Filderstadt Elektroarbeiten: Elektro Krug, Esslingen Fertigstellung: 14.12.2011
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Blick in den Altarbereich mit weißem Licht
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Petruskirche Berlin-Spandau - Beleuchtung einer Kirche aus den 60er Jahren
Die Petruskirche in Berlin-Spandau ist eine moderne Betonkirche, die 1964 von Architekt Georg Lichtfuß erbaut wurde. Der Grundriss hat die Form zweier Rechtecke, die gegeneinander versetzt sind. Der Altar steht parallel ausgerichtet zum rechten Teil des Kirchenraumes, die Altarwand bezieht sich in ihrer Schräge auf den linken Teil des Raumes. Die Decke ist mit Lärchenholzbrettern verschalt. Die geklinkerten Wände sind weiß geschlämmt, die Betonwände der Taufnische und das Brüstungsband der Empore ultramarinblau gefaßt. Das Blau greift den bestimmenden Farbton der kunstverglasten Fensterwand von Sigmund Hahn auf. Der Kirchenraum erhält Tageslicht durch diese gläserne Wand und durch das raumhohe Tauffenster in der Taufnische. Der Tageslichteintrag ist allerdings nicht ausreichend, um Gottesdienste ohne künstliche Beleuchtung zu feiern. Vor allem der Altarbereich erhält kein Tageslicht, da dort keine Fenster angeordnet sind. Die Petruskirche wird jetzt mit drei schlanken ultramarinblauen Lichtprofilen beleuchtet, die von der Decke in Höhe des ultramarinblauen Brüstungsbandes abgependelt sind. Sie folgen den beiden gegeneinander versetzten Achsen des Kirchenraumes. Die Lichtprofile sind unten mit kleinen breitstrahlenden Reflektoren mit Halostar ECO 60 W bestückt. Sie beleuchten mit gerichtetem Licht das Gestühl, den Bereich vor dem Altar, die Altarstufe und den Altar. Oben sind in den Lichtprofilen Leuchtstofflampen T5 HE 830 ES 25 W und T5 HO 830 50 W installiert. Sie erhellen mit diffusem Licht die Lärchenholzdecke. Das rechte Lichtprofil über dem Gestühlsblock ist seitlich geschlitzt, damit die weiße Wand gleichmäßig aufgehellt wird und auch als Ausstellungsfläche dienen kann.
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Blick in den Altarbereich mit violettem Licht
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Zur zusätzlichen Ausleuchtung des Altarbereichs und der Kanzel sind vier schwenkbare Einbaustrahler in der Decke installiert. Für Konzerte ist ein Einbau-Downlight mit einer Halogen-Metalldampflampe HCT-T/P WDL 150 W vorgesehen. Es erhellt breitstrahlend den Bereich zwischen Altar und Gestühl, in dem sich Chöre und Orchester bei Konzerten aufstellen. Alle Lichtkomponenten sind in elf Schaltgruppen getrennt zu schalten. Die Downlights in den Lichtprofilen und die Strahler sind dimmbar. Mit einem Bussystem EIB/KNX können 15 unterschiedliche Lichtszenen für Gottesdienste, kirchenmusikalische und andere Veranstaltungen programmiert und von einem Display im Eingangsbereich abgerufen werden. In der vorhandenen Lichtfuge hinter dem Altar sind LED-Leisten mit 36 x 2 W installiert. Sie ermöglichen es, die Altarwand in den Farben des Kirchenjahres violett, grün, rot und weiß auszuleuchten. Für andere Veranstaltungen sind auch gelb, orange, magenta, blau, cyan vorgesehen. Ein automatischer Farbwechsel in drei Geschwindigkeiten ermöglicht einen Wechsel des Farblichts. Der schnelle Farbwechsel hat 87 Schritte à 17 sec und benötigt 27 Minuten, der mittlere Durchlauf 47 Minuten. Eine Abendandacht kann also zum Beispiel je nach Dauer von einem schnellen oder mittleren Farbdurchlauf begleitet werden. Der langsame Durchlauf wechselt die Farbe alle 87 sec und läuft 100 Minuten. Er ist zur Begleitung meditativer Gottesdienste geeignet. Das Farblicht kann jeweils zu den Lichtszenen zugeschaltet werden. Bei Veranstaltungen, bei denen kein farbiger Akzent gewünscht ist, kann die Wand entweder nicht oder optional mit weißem Licht beleuchtet werden.
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Blick in den Altarbereich mit grünem Licht
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Bauherr: Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai, Berlin-Spandau Lichtplanung und Leuchtenentwurf: KREUZ + KREUZ, Stuttgart Elektroplanung: Vetter Planungsbüro für Elektroanlagen, Esslingen Elektroinstallation: HVT Haus- und Versorgungstechnik GmbH, Potsdam Leuchtenhersteller: Interferenz Lichtsysteme GmbH, Tönisvorst Standardleuchten: Profilsystem STIFF i-LèD, Castelminio (über altena, Weinstadt) Fertigstellung: 12.5.2011
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Gebetskerzenständer in der Kapelle
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Anscharkiche Neumünster - Gebetskerzenständer in Kapelle
Für die Anscharkirche in Neumünster, die unser Büro im Jahr 2009 renoviert und neu beleuchtet hat, ist 2011 ein Gebetskerzenständer für die Kapelle realisiert worden. Er steht unter dem mit Messing belegten Kreuz und spiegelt mit seiner Rundung das Halbrund der Apsis. Die 36 feuervergoldeten Brennteller, die auf drei Ebenen angeordnet sind, greifen das "Gold" des Kreuzes auf. Die patentierten Brennteller der Firma Jaspers in Hopsten sind so konstruiert, dass die schlanken Gebetskerzen mit Spezialfuß rückstandslos verbrennen. Die Tüllen lassen durch Perforierungen Sauerstoff an den Kerzenfuss, so dass eine vollständige Verbrennung des Wachses erfolgt. Anders als bei den häufig in Kirchen eingesetzten Teelichten in Kunststoff- oder Aluminiumbechern entsteht keinerlei Abfall. Für Spenden gibt es einen Opferstock, in dem auch die Kerzen für stille Beter bereitliegen.
Bauherr: Ev. Kirchengemeinde Anscharkirche Neumünster Entwurf: KREUZ + KREUZ, Stuttgart Fertigung: Gebrüder Bösebeck GmbH Bauschlosserei, Trappenkamp Fertigstellung: 2011
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